Servicebedingungen

JGuard | Personal Webmaster ist ein Serviceangebot der axevio UG (haftungsbeschränkt). Es gelten nachfolgende allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sowie die Zusatzvereinbarung für die Website-Wartung im Rahmen des Angebots "JGuard | Personal Webmaster" unter jguard.de. Einen Link zum PDF-Download finden Sie am Ende der Seite.

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Allgemeines

1.1.      Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Produkte und Leistungen der axevio UG (haftungsbeschränkt), Thüngfeld 56, 96132 Schlüsselfeld – nachfolgend „Anbieterin“ genannt.

1.2.     Die Anbieterin schließt keine Verträge mit Endverbrauchern (§13 BGB). Der Kunde versichert Unternehmer zu sein (§14 BGB) und Lieferungen und Leistungen nur im Zuge seiner unternehmerischen Tätigkeit zu nutzen.

1.3.     Von diesen AGB insgesamt oder teilweise abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, diesen wurde von der Anbieterin schriftlich zugestimmt. Die Geschäftsbedingungen der Anbieterin gelten auch dann ausschließlich, wenn in Kenntnis entgegenstehender Geschäftsbedingungen des Kunden von der Anbieterin Leistungen vorbehaltlos erbracht werden.

1.4.     Ergänzend zu diesen AGB gelten für einzelne Produkte und Leistungen zusätzlich spezielle Bedingungen, welche auch gelten, wenn das entsprechende Produkt oder die Leistung lediglich Teil eines vom Kunden gebuchten Produkts oder einer Leistung ist, welches auch andere, weitere Leistungen enthält.

1.5.     Die Vertragssprache ist deutsch.

 

2. Leistungspflichten (Vertragsgegenstand)

2.1.     Die Art, Umfang und Dauer der einzelnen Leistungen ergeben sich aus den, zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Beschreibung des Produkts, der Leistung oder des Auftrags (Angebot / Auftragsbestätigung).

2.2.    Stellt die Anbieterin Zusatzleistungen ohne Erhebung eines zusätzlichen Entgelts zur Verfügung, hat der Kunde auf die Erbringung solcher keinen Erfüllungsanspruch. Die Anbieterin ist berechtigt, solche entgeltfreien Zusatzdienste innerhalb angemessener Frist einzustellen, zu ändern, zu entfernen oder nur noch gegen Entgelt anzubieten. Die Anbieterin wird den Kunden hierzu mit angemessener Frist informieren.

2.3.    Gerät die Anbieterin mit Leistungspflichten in Verzug, so ist der Kunde nur dann zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt, wenn die Anbieterin eine vom Kunden gesetzte angemessene Nachfrist nicht einhält. Die Nachfristsetzung muss in Text- oder Schriftform erfolgen. Die Nachfrist muss mindestens zwei Wochen betragen.

2.4.    Die Anbieterin hat das Recht, sich zur Leistungserbringung jederzeit und in beliebigem Umfang Dritter zu bedienen.

 

3. Informations- und Sorgfaltspflichten des Kunden, Vertraulichkeit

3.1.     Der Kunde verpflichtet sich gegenüber der Anbieterin seine persönlichen wie auch geschäftlichen Daten stets aktuell zu halten. Das gilt insbesondere für Anschrift, E-Mail-Adresse und Bankverbindung. Änderungen sind unverzüglich, jedoch spätestens 10 Tage nach Eintritt, der Anbieterin anzuzeigen. Die Anbieterin stellt dem Kunden hierfür entsprechende Online-Möglichkeiten oder Vordrucke zur Verfügung

3.2.    Das Passwort, welches dem Kunden den Zugang zum persönlichen Bereich und somit auch zur Datenerfassung und -speicherung ermöglicht, ist regelmäßig zu ändern und streng vertraulich zu behandeln und darf an Dritte keinesfalls weitergegeben werden. Der Kunde trifft die geeigneten und angemessenen Maßnahmen, um eine Kenntnisnahme seines Passwortes durch Dritte zu verhindern. Der Kunde wird die Anbieterin unverzüglich informieren, sobald er davon Kenntnis erlangt, dass unbefugten Dritten das Passwort bekannt ist.

3.3.     Die Nutzung der von der Anbieterin angebotenen Dienstleistungen setzt entsprechende kompatible Geräte und Software sowie einen ausreichenden Internetzugang voraus. Es können für jeden User, für jeden Workspace und für jedes Modul Berechtigungen und Zugangsrechte je nach Kundenwunsch erteilt werden.

3.4.    Der Kunde verpflichtet sich, keine Inhalte bereitzustellen, die

  1. extremistische, insbesondere rechtsextremistische, Inhalte darstellen,
  2. pornographische, (kommerziell) erotische, gewalttätige / gewaltverherrlichende, rassistische / diskriminierende / volksverhetzende oder jugendgefährdende Inhalte darstellen,
  3. zu Straftaten aufrufen oder Anleitungen hierfür darstellen,
  4. Links oder andere Verbindungen beinhalten, die solche Inhalte bereitstellen.

3.5.    Sofern der Kunde gegen eine oder mehrere der genannten Verpflichtungen verstößt, ist die Anbieterin zur sofortigen Einstellung aller Leistungen berechtigt. Die Zahlungspflicht des Kunden bleibt hierdurch unberührt. Die Anbieterin behält sich Schadenersatzansprüche ausdrücklich vor.

3.6.    Der Kunde schließt mit der Anbieterin eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO ab, sobald die Anbieterin im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet.

 

4. Lizenzen, Urheberrechte, Eigentumsvorbehalt / -übertragung

4.1.     Räumt die Anbieterin den Kunden im Rahmen einer/mehrerer angebotenen Leistungen Nutzungsrechte an Software oder Skripten ein, ist dieses einfache Nutzungsrecht hierbei zeitlich auf die Laufzeit des zugehörigen Vertragsverhältnisses beschränkt. Das Einräumen von Nutzungsrechten an Dritte sowie die Veräußerung ist verboten. Der Kunde hat Kopien von überlassener Software oder Skripten nach Beendigung des Vertragsverhältnisses nicht weiterverwenden und löschen, sofern dies nicht durch die Anbieterin geschieht. Die gilt nicht für Open Source Software oder Skripte, es gelten die zugehörigen Lizenzbedingungen.

4.2     Bei der Verwendung von überlassener Software oder Skripten (siehe 4.1.) gelten ggf. weitere Lizenzbestimmungen durch den/die Hersteller/Entwickler.

4.3.    Die von der Anbieterin gelieferte Ware bzw. Leistung bleibt, bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises, im Eigentum der Anbieterin. Der Kunde hat die unter einfachem Eigentumsvorbehalt stehende Ware jederzeit pfleglich zu behandeln. Der Kunde tritt einen Anspruch bzw. Ersatz, den er für die Beschädigung, Zerstörung oder den Verlust der gelieferten Waren erhält, an die Anbieterin ab. Bei vertragswidrigem Verhalten des Kunden, insbesondere bei Zahlungsverzug, ist die Anbieterin berechtigt, die Kaufsache zurückzunehmen. In dieser Zurücknahme der Kaufsache liegt ein Rücktritt vom Vertrag.

 

5. Vertragsabschluss

5.1.     Der Antrag des Kunden auf Abschluss des beabsichtigten Vertrages besteht entweder in der Übermittlung des online erstellten Auftragsformulars in Text- oder Schriftform an die Anbieterin oder aber in der Absendung einer elektronischen Erklärung soweit dies im Einzelfall angeboten wird. Der Kunde hält sich an seinen Antrag für 14 Tage gebunden.

5.2.    Der Vertrag kommt erst mit der ausdrücklichen Annahme des Kundenantrags (Auftragsbestätigung) durch die Anbieterin oder der ersten, für den Kunden erkennbaren Erfüllungshandlung (z. B. Lieferung der Ware, Bereitstellung der Dienstleistung) der Anbieterin zustande.

5.3.    Die Anbieterin ist berechtigt vom Kunden für jeden Auftrag mit individueller Leistung (z. B. für Beratung, Programmierung, Design, Anpassungen, etc.) einen Vorschuss in Form einer Abschlagsrechnung/-zahlung) in Höhe von bis zu 80% der vereinbarten Vergütung zu verlangen.

5.4.    Tritt der Kunde von einem erteilten Auftrag zurück, so ist die Anbieterin zur Berechnung der tatsächlich angefallenen Kosten berechtigt, auch wenn diese eine geleistete Anzahlung überschreiten oder die Anzahlung (siehe 5.3) vollständig einzubehalten.

5.5.    Angebote der Anbieterin sind stets freibleibend.

 

6. Vertragslaufzeit, Kündigung, automatische Verlängerung

6.1      Sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde, haben alle Verträge eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten.

6.2.    Die Kündigungsfristen ergeben sich aus der jeweils vereinbarten Mindestvertragslaufzeit. Bei einer Mindestvertragslaufzeit

  1. von einem Monat beträgt die Kündigungsfrist 14 Tage.
  2. von drei oder sechs Monaten beträgt die Kündigunsfrist 30 Tage.
  3. von zwölf oder mehr Monaten beträgt die Kündigungsfrist 90 Tage.

6.3.    Die Kündigungsfrist gilt jeweils zum Ende der Mindestvertragslaufzeit.

6.4.    Bei nicht-fristgerechter Kündigung verlängert sich jeder Vertrag um die vereinbarte Mindestvertragslaufzeit, maximal um 12 Monate.

6.5.    Die Anbieterin kann die vereinbarten Entgelte mit einer angemessenen Frist von mindestens einem Monat zum Beginn einer neuen Vertragslaufzeit (automatische Verlängerung, siehe 6.4.) anpassen. Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb der von der Anbieterin gesetzten, angemessenen Frist, gilt die Anpassung als genehmigt. Die Anbieterin wird dem Kunden darauf hinweisen, dass die Anpassung als akzeptiert gilt, wenn die Frist ohne Widerspruch verstrichen ist.

6.6.    Die ordentliche und außerordentliche Kündigung bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Text- oder Schriftform. Eine ordentliche (fristgerechte Kündigung zum regulären Laufzeitende) kann seitens des Kunden alternativ auch über das Kundenportal („Online-Kündigung“) erfolgen, wenn zwischen dem Kunden und der Anbieterin diese Möglichkeit vereinbart wurde. Um die Authentizität einer Kündigung per E-Mail zu gewährleisten, können solche Kündigungen ausschließlich von der, als Kontakt hinterlegten E-Mail-Adresse, erfolgen. Entscheidend für eine wirksame Kündigung ist der Zeitpunkt der Absendung, bei postalischer Kündigung der gilt der Poststempel.

6.7.    Unberührt bleibt das Recht beider Vertragsparteien zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund. Ein wichtiger Grund für die Anbieterin ist insbesondere dann gegeben, wenn mindestens einer der folgenden Sachverhalte vorliegt:

  1. der Kunde verstößt trotz Abmahnung schuldhaft gegen eine vertragliche Pflicht;
  2. der Kunde beseitigt trotz Abmahnung nicht innerhalb angemessener Frist eine Vertrags- oder Rechtsverletzung.

 

7. Zahlungsbedingungen

7.1.     Vereinbarte Entgelte für Leistungen aus Verträgen mit regelmäßiger, nutzungsunabhängiger Leistung sind, für die gewählte Abrechnungsperiode, stets im Voraus zu bezahlen. Zahlungen des Kunden erfolgen durch den Einzug mittels SEPA Basis-Lastschriftverfahren. Der Kunde erteilt der Anbieterin ein entsprechendes Mandat. Die Ankündigung einer SEPA Basislastschrift (Pre-Notification) erfolgt mindestens einen Bankarbeitstag vor dem Lastschrifteneinzug.

7.2.    Sofern die Anbieterin dem Kunden die Möglichkeit einräumt, Rechnungen per Überweisung zu begleichen, sind diese bis spätestens zum zehnten Tag nach Rechnungsstellung zu begleichen, sofern kein anderes Zahlungsziel oder ein anderer Zahlungstermin auf der Rechnung angegeben ist.

7.3.     Der Kunde erhält digital signierte Rechnungen an die eigens definierte E-Mail-Adresse per E-Mail zugestellt. Wünscht der Kunde Rechnungen in Papierform, erhebt der Anbieter eine pauschale Bearbeitungsgebühr (siehe Preisliste).

7.4.    Für jede nicht-eingelöste Lastschrift ist die Anbieterin berechtigt, dem Kunden eine pauschale Bearbeitungsgebühr (siehe Preisliste) zu berechnen.

7.5.    Zahlungen per Kreditkarte, sowie Bareinzahlungen auf das Bankkonto der Anbieterin sind ausgeschlossen.

 

8. Zahlungsverzug, Sperrung / Einstellung von Lieferungen & Leistungen

8.1.     Der Kunde kommt auch ohne Mahnung in Verzug, wenn er den fälligen Betrag nicht innerhalb von zehn Kalendertagen ab Rechnungsdatum (sofern kein anders lautendes Zahlungsziel (siehe 7.2.) vereinbart wurde.) leistet. Maßgeblich ist der Eingang des offenen Betrags innerhalb dieser Frist auf dem Konto der Anbieterin.

8.2.    Die Anbieterin ist berechtigt, bei Überschreitung des Zahlungszieles, die Lieferungen und Leistungen mit sofortiger Wirkung einzustellen. Für diesen Aufwand ist die Anbieterin berechtigt, etwaige anfallende Kosten und Auslagen, dem Kunden zu berechnen. Weiterhin ist die Anbieterin berechtigt für den Zahlungsverzug pauschale Mahngebühren (siehe Preisliste) sowie Zinsen in Höhe von 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu berechnen.

8.3.    Die Entsperrung bzw. Wideraufnahme der Lieferungen und Leistungen durch die Anbieterin sind nur nach vollständigem Ausgleich aller offenen Forderungen möglich.

8.4.    Eine Sperrung bzw. Einstellung der Lieferungen und Leistungen durch die Anbieterin entbindet den Kunden nicht von seinen weiteren vertraglichen Verpflichtungen (z. B. von weiteren Entgeltzahlungen).

8.5.    Kommt der Kunde mit der Zahlung drei aufeinander folgenden monatlichen Entgelten in Verzug, hat die Anbieterin das Recht, das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Ein weiterer wichtiger Grund zur fristlosen Kündigung seitens der Anbieterin liegt insbesondere auch dann vor, wenn ein Insolvenzverfahren über das Vermögen des Kunden beantragt, eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird.

8.6.    Die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts steht dem Kunden nur für solche Gegenansprüche zu, die unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten sind.

 

9. Datenschutz

9.1.     Die Anbieterin erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten des Kunden im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen zur Erfüllung von Leistungen. Ergänzenden Informationen sind der Datenschutzerklärung der Anbieterin zu entnehmen.

9.2     Dem Kunden ist bekannt, dass auf einem Server unverschlüsselt gespeicherte Inhalte aus technischer Sicht von der Anbieterin eingesehen werden können. Darüber hinaus ist es möglich, dass die Daten des Kunden bei der Datenübertragung über das Internet von unbefugten Dritten eingesehen werden.

9.3.    Sofern Mitarbeiter des Kunden oder sonst für den Kunden tätige Personen gegen die Anbieterin Ansprüche im Zusammenhang mit der Verarbeitung ihrer Daten geltend machen (vgl.  Art. 82 DSGVO), stellt der Kunde die Anbieterin von diesen  Ansprüchen sowie den hiermit verbundenen angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung auf erstes Anfordern insoweit frei, als die Verletzung nicht in die Verantwortungssphäre der Anbieterin fällt oder die Verletzungshandlung ihre Ursache in einer einzelfallbezogenen Weisung des Kunden hat. Die Anbieterin wird den Kunden in diesen Fällen unverzüglich über die Geltendmachung von Ansprüchen informieren und ihm im gesetzlich zulässigen Umfang Gelegenheit zur Abwehr des geltend gemachten Anspruchs einräumen. Die Anbieterin wird den Kunden in angemessener Weise (insbesondere durch die Bereitstellung von Informationen und Unterlagen) bei der Abwehr des Anspruchs unterstützen. Sofern Mitarbeiter des Kunden oder sonst für den Kunden tätige Personen gegen den Kunden Ansprüche im Zusammenhang mit der Datenverarbeitung durch die Anbieterin geltend machen (vgl. Art. 82 DSGVO), ist eine Regresspflicht der Anbieterin ausgeschlossen, es sei denn, die ursächliche Verletzungshandlung ist in der Verantwortungssphäre der Anbieterin erfolgt.

 

10. Freistellung

10.1.    Der Kunde verpflichtet sich, die Anbieterin im Innenverhältnis von allen etwaigen Ansprüchen Dritter freizustellen, die auf rechtswidrigen oder rechtsverletzenden Handlungen des Kunden oder inhaltlichen Fehlern der von diesem zur Verfügung gestellten Informationen beruhen. Dies gilt insbesondere für Urheber-, Marken-, Namens-, Datenschutz- und Wettbewerbsrechtsverletzungen.

 

11. Haftung und Betriebsunterbrüche

11.1.     Die Anbieterin sowie deren Erfüllungsgehilfen haften unter nachstehendem Vorbehalt nur für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit. Der Anbieter haftet im Falle eines grob fahrlässigen Verstoßes gegen nicht wesentliche Vertragspflichten nur in Höhe des vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschadens.

11.2.    Der vorstehende Haftungsausschluss betrifft nicht die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Auch die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben vom Haftungsausschluss unberührt.

11.3.    Für die fehlerhafte Anpassung der von der Anbieterin gelieferten Produkte/Leistungen durch den Kunden trägt die Anbieterin keine Verantwortung. Dementsprechend haftet die Anbieterin nicht für die Gestaltung der Standardeinstellungen, die der Kunde ergänzt oder anpasst.

11.4.    Die Anbieterin übernimmt keine Haftung für zumutbare Betriebsunterbrechungen, die zur Behebung von Störungen, zu Wartungsarbeiten, zur Einführung neuer Technologien oder ähnlichen Zwecken notwendig sind.

 

12. Änderungen an den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)

12.1.    Die Anbieterin behält sich vor, diese AGB jederzeit ohne Angabe von Gründen zu ändern, es sei denn, dies ist für den Kunden nicht zumutbar. Die Anbieterin wird den Kunden über Änderungen der AGB rechtzeitig in Textform benachrichtigen. Widerspricht der Kunde der Geltung der neuen AGB nicht innerhalb einer Frist von vier Wochen nach der Benachrichtigung, gelten die geänderten AGB als vom Kunden angenommen. Die Anbieterin wird den Kunden in der Benachrichtigung auf sein Widerspruchsrecht und die Bedeutung der Widerspruchsfrist hinweisen. Widerspricht der Kunde den Änderungen innerhalb der vorgenannten Frist, so besteht das Vertragsverhältnis zu den ursprünglichen Bedingungen fort.

12.2.   Die Anbieterin behält sich darüber hinaus vor, diese AGB zu ändern,

  1. soweit sie hierzu aufgrund einer Änderung der Rechtslage verpflichtet ist;
  2. soweit sie damit einem gegen sich gerichteten Gerichtsurteil oder einer Behördenentscheidung nachkommt;
  3. soweit sie zusätzliche, gänzlich neue Dienstleistungen, Dienste oder Dienstelemente einführt, die einer Leistungsbeschreibung in den AGB bedürfen, es sei denn, dass bisherige Nutzungsverhältnis wird dadurch nachteilig verändert;
  4. wenn die Änderung lediglich vorteilhaft für den Kunden ist; oder
  5. wenn die Änderung rein technisch oder prozessual bedingt ist, es sei denn, sie hat wesentliche Auswirkungen für den Kunden.

13.3.    Das Kündigungsrecht des Kunden (siehe Punkt 6.) bleibt hiervon unberührt.

 

14. Schlussbestimmungen

14.1.    Als ausschließlicher Gerichtsstand für alle Rechtsstreitigkeiten aus diesem Vertrag wird der Geschäftssitz des Anbieters in Schlüsselfeld vereinbart, sofern der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder sofern der Kunde keinen Gerichtsstand in Deutschland hat.

14.2.   Soweit nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen nach dem Heimatrecht des Kunden entgegenstehen, gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts als vereinbart.

14.3.   Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen berührt die Gültigkeit der übrigen Allgemeinen Vertragsgrundlagen nicht.

 

Zusatzvereinbarung für Website-Wartung

1. Allgemeines

1.1.      Diese Bedingungen gelten zusätzlich zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der axevio UG (haftungsbeschränkt), Thüngfeld 56, 96132 Schlüsselfeld – nachfolgend „Anbieterin“ genannt.

1.2.     Sofern eine oder mehrere Bedingungen aus diesen zusätzlichen Bedingungen den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Anbieterin im Widerspruch stehen, so haben die in diesen Zusatzbedingungen geltenden Bedingungen Vorrang.

2. Leistungspflichten Website-Wartung

2.1.     Der Kunde beauftragt die Anbieterin mit der Wartung und Pflege seiner Website in Art, Umfang und Dauer der Leistungsbeschreibung zum Zeitpunkt der Bestellung.

2.2.    Der Kunde stellt der Anbieterin einen unbeschränkten Zugang zur Website zur Verfügung und stellt sicher, dass dieser Zugang ausschließlich von der Anbieterin genutzt wird.

2.3.    Der Kunde stellt der Anbieterin ferner entweder

  1. Zugangsdaten zu seinem Webhosting-Provider (Kunden / Serververwaltung), oder
  2. Zugangsdaten für FTP, MySQL (und Datenbankverwaltung, z. B. phpMyAdmin), sowie zur Webspace-Verwaltung zur ausschließlichen Nutzung durch die Anbieterin zur Verfügung.

2.4.    Die Anbieterin wird die Überlassenen Zugangsdaten in geeigneter Form und geschützt vor unbefugtem Zugriff Dritter aufbewahren. Die Anbieterin wird den Kunden unverzüglich darüber informieren, wenn Dritte Zugriff auf diese Zugangsdaten hatten und, sofern möglich, umgehend für eine Änderung Sorge tragen.

2.5.    Updates werden, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, auf der Live-Website des Kunden installiert. Die Anbieterin verpflichtet sich unmittelbar vor Installation des / der Updates eine vollumfassende Sicherung der Website des Kunden zu erstellen und diese wiederherzustellen, sofern es während oder unmittelbar nach dem Update / der Updates zu Problemen oder Funktionseinschränkungen kommt. Die Anbieterin verpflichtet sich dazu, nach dem Updateprozess die Website oberflächlich (Sichtprüfung) und stichprobenartig zu überprüfen.

2.6.    Die Anbieterin verpflichtet sich, regelmäßige und vollständige Sicherungen von der Website des Kunden zu erstellen. Die Anbieterin wird die erstellten Sicherungen in pseudonymisierter und verschlüsselter Form auf gesonderten Serversystemen sichern. Der Sicherungsintervall und die Aufbewahrungsdauer der erstellten Sicherungen ergeben sich aus Punkt 3.1. Die Anbieterin wird in regelmäßigen Abständen Sicherungen der Website auf ihre Widerherstellbarkeit (Integrität) prüfen.

2.7.    Hat die Anbieterin dem Kunden ein Freikontingent an Arbeitszeit gewährt (siehe Punkt 2.1), so wird die Anbieterin dies nach eigenem Ermessen und unter Berücksichtigung der Interessen des Kunden aufbrauchen, sofern Arbeiten an der Website des Kunden dies erfordern (z. B. Fehlerbehebungen aus Punkt 2.3.).

2.8.    Über das Kundenportal der Anbieterin hat der Kunde jederzeit die Möglichkeit, Arbeitsaufträge (z. B. neue Inhalte einfügen) zu erteilen. Arbeitsaufträge werden mit dem gewährten Freikontingent (siehe Punkt 2.3) verrechnet, sofern dies Bestandteil des gewährten Kontingents ist.

2.9.    Wird das gewährte Freikontingent (siehe Punkt 2.5 und 2.6.) überschritten wird ein darüberhinausgehender Arbeitsaufwand, sofern nicht anders vereinbart, dem Kunden zusätzlich gemäß Preisliste berechnet. Die Anbieterin wird den Kunden darüber informieren und ggf. eine entsprechende Freigabe des Kunden anfordern.

2.10.   Die Anbieterin verpflichtet sich, Aufträge des Kunden zur Änderung an seiner Website jeglicher Art, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, binnen einer Frist von 5 Arbeitstagen zu bearbeiten. Sollte aufgrund von Art und/oder Umfang diese Frist nicht eingehalten werden können, wird die Anbieterin den Kunden darüber zeitnah in Kenntnis setzen. Diese Frist gilt nicht, wenn Aufträge per E-Mail oder telefonisch erteilt werden.

3. Einschränkungen/Störung der Leistungserbringung durch Verschulden des Kunden

3.1.     Der Kunde entbindet die Anbieterin von jeglicher weiteren Leistungsverpflichtung, wenn

  1. der Kunde den Zugang der Anbieterin zur Website (siehe Punkt 2.2.) ändert, löscht oder deaktiviert und/oder
  2. der Kunden den Zugang / die Zugänge der Anbieterin zu seinem Webhosting (siehe Punkt 2.3.) ändert, löscht oder deaktiviert und/oder
  3. der Kunde die Website löscht, deaktiviert oder ersetzt, es sei denn dies geschieht in Rücksprache mit der Anbieterin (z. B. wg. Modernisierung / Migration)

3.2.    In einem oder mehreren der unter Punkt 3.1. genannten Fälle übernimmt die Anbieterin keine weitere Haftung oder Verantwortung für Zustand und Beschaffenheit, bis die hieraus resultierenden Einschränkungen der Anbieterin beseitigt sind.

3.3.     Im Falle einer oder mehrerer der unter Punkt 3.1. genannten Fälle geht die Anbieterin von einer Kündigung des Kunden aus und wird dies entsprechend bestätigen. Sofern die Mindestvertragslaufzeit noch nicht erreicht und/oder die Kündigungsfrist verstrichen ist, ist der Kunden zur weiteren Zahlung des vereinbarten Entgelts verpflichtet, bis die Mindestvertragslaufzeit erreicht ist.

3.4.    Im Falle einer Website-Änderung nach Punkt 3.1. Buchstabe c) fällt eine Reaktivierungsgebühr je nach Aufwand an, um die vom Kunden beauftragte Serviceleistung erneut bereitzustellen. Die Reaktivierungsgebühr verdoppelt sich, wenn der Kunde die Anbieterin nicht rechtzeitig, mindestens 7 Tage vor Eintreten, informiert.

 

Stand: September 2020

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